IMMH

18. Dezember 2014

Hamburger Bildungspreis

Den Hamburger Bildungspreis erhalten Bildungseinrichtungen für ihre hervorragenden pädagogischen Konzepte und Leistungen. In diesem Jahr gewannen zehn Einrichtungen diesen begehrten Preis, dazu gehörte auch die Stadtteilschule Wilhelmsburg. Ihr Projekt “Maritimes Zentrum Elbinseln” überzeugte die Jury.

Gemeinsam mit dem Maritimen Museum, dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) sowie der IBA Hamburg und dem Verband für Schiffbau und Meerestechnik hat die Stadtteilschule das Maritime Zentrum Elbinseln gegründet, um Schule als neuen Lern- und Lebensraum weiter zu entwickeln. “Eine Schule als Forschungsschiff, in der Jungen und Mädchen lernen, dass sie nur gemeinsam etwas erreichen können, in der sie erleben, das auf einem Schiff wie auch an Land nur das Wir zählt, ist außerordentlich zukunftsweisend. Darum freue ich mich, dass wir als Maritimes Museum die jungen Menschen auf ihrem Weg unterstützen können”, so Museumsgründer und Stifter Prof. Peter Tamm.

Den Horizont erweitern, neue Perspektiven eröffnen, Chancen bieten. Das ist nur mit Lehrern möglich, die offen für Neues sind, die ihren Unterricht flexibel gestalten und die ihre Schüler auch in den Herbstferien begleiten, weil sie wissen, dass sie nur gemeinsam etwas verändern können. Und es ist möglich, weil eine kleine Idee ganz unterschiedliche Partner zusammengebracht hat.

Die Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg besuchten das Maritime Museum zum Abschluss des “WaterXperience”, einem Ferienprogramm, das ihre Schule gemeinsam mit Partnern entwickelt hat. Eines von vielen Projekten, in denen die Schüler ganz unterschiedliche Menschen und Themen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Industrie kennenlernen. So “begleiteten” sie eine Expedition des Forschungseisbrechers “Polarstern” und standen mit den Experten vom Schiff in ständigem E-Mail-Kontakt. Alles, was sie über das Leben und die Arbeit an Bord erfuhren, verarbeiteten sie in einer kleinen Ausstellung, die erst in ihrer Schule und danach im Maritimen Museum gezeigt wurde.

Dieses Engagement der Schüler, Lehrer und allen Partnern, die daran mitgewirkt haben, wurde nun mit dem Hamburger Bildungspreis von der HASPA und dem Hamburger Abendblatt ausgezeichnet.

 

16. Dezember 2014

Verlängerung der Sonderausstellung “Tief unten”

Viel Lob für U-Boot-Ausstellung im Maritimen Museum
Verlängerung bis Ende März 2015

 
 

Banner TIEF UNTEN Der U-Bootkrieg 1914 - 1918

Banner TIEF UNTEN Der U-Bootkrieg 1914 – 1918

Die Sonderausstellung “Tief unten. Der U-Boot-Krieg 1914-1918″ im Internationalen Maritimen Museum Hamburg hat sich zu einem Publikumsrenner entwickelt. Acht Wochen nach der Eröffnung kann die Museumsleitung eine überaus positive Zwischenbilanz ziehen. Die Ausstellung wurde bisher von etwa 15.000 Menschen besucht. Das Gästebuch weist viele lobende Eintragungen auf: “Diese zeitgeschichtliche Dokumentation ist beeindruckend”, “Liebe zum Detail und historische Genauigkeit”, “ein tolles Konzept, beeindruckende Exponate, sehr lehrreich”, sind nur einige Zitate. Auch ausländische Besucherinnen und Besucher sind begeistert: “Verständlich und extrem gut präsentiert” findet ein Besucher aus Kanada die Ausstellung, “das beeindruckendste Museum, das ich je gesehen habe” lobt ein Gast aus Irland gleich das gesamte Haus.
 


 
 
Auf eine historische Spur führt die Eintragung einer älteren Besucherin: “Morgen wäre mein Vater 122 Jahre alt geworden – er war U-Boot-Fahrer im 1.Weltkrieg, u.a. auf U 33 und U 39″. U 39 war das Boot, auf dem auch Martin Niemöller 1917 als Steuermann fuhr. Niemöller wurde später U-Boot-Kommandant, war nach dem 1. Weltkrieg als Pfarrer tätig und ist Autor des bekannten autobiografischen Werkes „Vom U-Boot zur Kanzel“, das ebenfalls in der Ausstellung gezeigt wird. Museumsgründer Prof. Peter Tamm ist mit der bisherigen Resonanz sehr zufrieden: “Es war ein Wagnis, mit knappen finanziellen Mitteln eine solche Sonderausstellung auf die Beine zu stellen. Aber die Besucherzahlen zeigen, dass es sich gelohnt hat. Besonders erfreulich war die Zusammenarbeit mit dem National Museum of the Royal Navy in Portsmouth und Leihgebern aus Belgien, Dänemark und Deutschland.”

Wegen des großen Erfolges wird die Sonderausstellung bis Ende März 2015 verlängert.

8. Dezember 2014

Nikolausumtrunk im Maritimen Museum

Am vergangenen Wochenende feierte der Freundeskreis des Internationalen Maritimen Museum Hamburg e.V. seine Weihnachtsfeier. Bei Glühwein und leckeren Suppen wurde allen Teilnehmern warm ums Herz. Bereits zum 10. Mal fand der beliebte Nikolausumtrunk statt.

Prof. Peter Tamm begrüßte die Mitglieder des Freundeskreises und dankte ihnen für ihre Hilfe und Unterstützung: „Nahezu 600 Mitgliedschaften, viele davon Mitglieder der ersten Stunde, sind ein Zeichen der Verbundenheit und Loyalität.“ Durch den Freundeskreis konnte das Museum viele Projekte umsetzen, wie zum Beispiel die wunderschöne Fassadenbeleuchtung.

IMMH in den Abendstunden. Foto Wera Wecker

Der Freundeskreis des Internationalen Maritimen Museums Hamburg e.V. zeigte sich auch an diesem Abend besonders großzügig und überreichte der Arche Jenfeld einen Scheck über 2000 Euro. Das Team vom Maritimen Museum unterstützt seit einigen Monaten die private und allein durch Spenden finanzierte Arbeit der ARCHE und hatte sich diese besondere Zuwendung für die Kinder und Jugendlichen aus Jenfeld gewünscht. „Wir freuen uns, die Arche bei ihrem Einsatz und Engagement für die Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen“, erklärte Vorstandsmitglied Dr. Andreas Costard.

Die Arche Jenfeld setzt sich für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Neben erfahrenen Sozialpädagogen und Erziehern begleiten auch ehrenamtliche Mitarbeiter die vier bis zwölf-Jährigen bei allen Aktivitäten. Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren finden in einem eigenen Gebäude gleich dem Kinderhaus eine altersgerechte Ansprache.

(v.l.) Dr. Andreas Costard, Freundeskreis des Internationalen Maritimen Museums Hamburg, Tobias Lucht und Ragna Rehder von der Arche Jenfeld, Tom Kempke vom Freundeskreis, Vorstandsvorsitzender Prof. Peter Tamm und Annette Moritz vom Internationalen Maritimen Museums Hamburg freuten sich über die Spende des Freundeskreises an die Arche Jenfeld.

(v.l.) Dr. Andreas Costard, Freundeskreis des Internationalen Maritimen Museums Hamburg, Tobias Lucht und Ragna Rehder von der Arche Jenfeld, Tom Kempcke vom Freundeskreis, Vorstandsvorsitzender Prof. Peter Tamm und Annette Moritz vom Internationalen Maritimen Museums Hamburg freuten sich über die Spende des Freundeskreises an die Arche Jenfeld.

Das Museumsteam freut sich über die Spende und viele weitere Projekte, die der Freundeskreis dem Museum ermöglicht.

Mehr Infos über unseren Freundeskreis finden Sie im Faltblatt.

18. November 2014

Nur für kurze Zeit hier zu sehen: Schätze aus dem Depot

Unter dem Motto „Nur für kurze Zeit hier zu sehen: Schätze aus dem Depot“ gibt es in der Gemäldegalerie auf Deck 8 ab sofort kleine Gemälde-Sonderschauen, die für jeweils zwei bis drei Monate dort präsentiert werden. Danach „verschwinden“ die Bilder wieder im Depot.

Den Anfang machen Werke des bekannten Marinemalers Claus Bergen (1885-1964).

Claus Bergen (1885-1964): Holländisches Segelschiff vor einem Hafen

Claus Bergen (1885-1964): Holländisches Segelschiff vor einem Hafen

4. November 2014

10.000ter Besucher am Schiffssimulator

Simulator

 

Ein waschechter Käpt`n und Hamburger Jung ist der 10.000te Besucher des Schiffssimulators im Internationalen Maritimen Museum.

Jürgen Schwand, Jahrgang 1936, in St. Georg aufgewachsen, fuhr jahrzehntelang zur See und wollte auf Deck 1 des Museums auf die Brücke eines Frachtschiffs zurückkehren und Seeluft schnuppern. Mit der „Tokio Express“, riesige 299 Meter lang und 32,20 Meter breit, ist er in den Hafen von Hamburg ein- und später aus Rotterdam ausgelaufen. Offenbar stand der Klabautermann mit am Ruder, denn ganz so routiniert wie früher, verlief die Reise nicht. Trotz Unterstützung der beiden Museums-Kollegen Hans Köhn und Jan Martens, zwei ehemalige Kapitäne, machte er mit dem ungewohnten Riesenpott erst mit der Hamburger Kaimauer und später mit einem Passagierschiff vor Rotterdam hautnahe „Bekanntschaft“

Was bleibt ist eine schöne Erinnerung, denn Anette Moritz vom IMMH überreichte Jürgen Schwandt eine Urkunde für die 10.000te Kommando-Übernahme. Besonders beeindruckt war er von der realistischen Kulisse auf den Computer-Bildschirmen, auch das Steuerrad fühlte sich vertraut an. Neu waren allerdings die modernen elektronischen Anzeigen und der „Grafikkram“, überall blinkte und funkelte es. Und auch die Größe des Schiffs war mehr als ungewohnt: „Die meisten Kähne, mit denen ich unterwegs war, hätten bei der „Tokio Express“ locker aufs Vorschiff gepasst“.

Seit der Übergabe durch den Spender Hapag Lloyd im August letzten Jahres ist der Schiffsimulator ein beliebter Anziehungspunkt. Er wird nicht nur von einzelnen Besuchern, sondern auch von Gruppen, von der Weihnachtsfeier über die Geburtstags-Gesellschaft bis zum Firmenausflug gebucht.

Termine für öffentliche Fahrten: jeweils dienstags, mittwochs und sonntags ab 14:00 Uhr. Reservierungen für Gruppen über Annette Moritz, a.moritz@peter-tamm-sen.de.

9. Oktober 2014

Sonderausstellung TIEF UNTEN ab 16. Oktober

TIEF UNTEN Der U-Bootkrieg 1914 – 1918

Am 22. September 1914 versenkte das deutsche U-Boot „U 9″ drei britische  Panzerkreuzer vor Hoek van Holland, fast 1.500 Seeleute fanden binnen weniger Minuten den Tod. Es war ein Albtraum für die englische Admiralität – und der erste Auftritt des U-Boots als Waffe. Der Kommandant des deutschen Bootes, Kapitänleutnant Otto Weddigen, wurde zum Helden einer ganzen Nation sowie der Kriegspropaganda.

Das Internationale Maritime Museum erinnert ab 16. Oktober mit seiner Sonderausstellung TIEF UNTEN an den U-Boot-Krieg vor 100 Jahren. Auf 300 qm werden zahlreiche, bislang nie gezeigte Exponate zu sehen sein. Sie stammen einerseits aus dem Archiv des Museums, andererseits beteiligten sich Leihgeber aus Deutschland, Großbritannien, Belgien und Dänemark. Bemerkenswert ist, dass sich erstmals das “National Museum of the Royal Navy” in Portsmouth zur Zusammenarbeit bei einer solchen Präsentation entschlossen hat. Von dort konnten u.a. zeitgenössische Propagandaplakate und wertvolle Dokumente entliehen werden.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im Bereich:  Sonderausstellung

Banner TIEF UNTEN Der U-Bootkrieg 1914 - 1918

 

 

24. September 2014

Gemeinsam stark

Ballinstadt und das Maritime Museum bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus

Das Auswanderermuseum BallinStadt und das Maritime Museum arbeiten schon seit einigen Jahren eng zusammen. Jetzt haben sich die beiden Museen noch enger vernetzt. In beiden Häusern verweisen Informationsstelen an ausgewählten Exponaten auf Themenschwerpunkte, die im anderen Museum vertieft werden können.PT Hr. Reimers Stelen

„Wir möchten die Besucher auf diese Weise neugierig machen und akzentuiert neue Perspektiven auf Themen unserer Dauerausstellung bieten. Ich freue mich über diesen Austausch mit unseren Partnern in der BallinStadt sehr“, sagt Stifter und Museumsgründer Prof. Peter Tamm. “Mit den neuen Informationsstelen vertiefen wir unsere Zusammenarbeit mit dem Internationalen Maritimen Museum und vernetzen die Inhalte unserer Ausstellungen”, erklärt Volker Reimers, Geschäftsführer der BallinStadt. “Für ein privat geführtes Museum sind solche Kooperationsmöglichkeiten sehr effektiv, um weitere Besuchergruppen anzusprechen.”

Gemeinsam haben die Mitarbeiter der beiden Museen ihre Dauerausstellungen auf thematische Verbindungen durchleuchtet und Texte erarbeitet, die den Besuchern weiterführende Informationen bieten und den Weg in das jeweils andere Museum weisen.
Darüber hinaus erhalten Besucher mit ihrer Eintrittskarte einer der beiden Museen im Partnermuseum 20 % Ermäßigung auf den Eintrittspreis.

5. September 2014

Neue Führung im Maritimen Museum

Kostüme und Logo WebMit MuSehumsgang! wird die Nacht im Museum lebendig

Der Film „Nachts im Museum“ war ein großer Publikumserfolg und wer würde sich nicht wünschen, Charaktere der Weltgeschichte persönlich und auf originelle Weise kennenzulernen?

Im IMMH ist das ab sofort möglich!  Schließen sich die Türen für die Tagesbesucher,  kommt mit MuSehumsgang! Leben in die abendlichen Räume. Da rasselt Klaus Störtebeker mit seinen Ketten oder man trinkt mit Lady Hamilton auf den Seehelden Horatio Nelson, entkommt einem Barbaresken Piraten nur mit knapper Not oder taucht in die Ära der ersten Kreuzfahrten ein.  Das Team von MuSehumsgang! führt mit über 10 verschiedenen Spielszenen nicht nur zu den Höhepunkten der vielseitigen Ausstellung, sondern vermittelt mit zeitgenössischen Kostümen einen authentischen Eindruck verschiedener Epochen maritimer Geschichte.  Mit Charme und einer guten Portion Humor, versprüht die nautische Zeitreise viel Tempo und Esprit.

MuSehumsgang! bietet für exklusive Gruppen bis 100 Personen die ideale Kombination mit dem IMMH als Veranstaltungsort. Die ca. 70minütige Eventführung kann für Firmenveranstaltungen, Konferenzen, Eventmarketing oder private Anlässe ganz auf die jeweilige Gruppe personalisiert oder mit einem Dinner oder Cocktail erweitert werden.

Weitere Informationen unter www.musehumsgang.de

Anfragen und Buchungen an pw@musehumsgang.de oder a.moritz@peter-tamm-sen.de, 040/300 92 30-34.

Jetzt bereits an Weihnachten denken!

In der Adventszeit wird MuSehumsgang! auch während der normalen Öffnungszeiten des Maritimen Museums als öffentliche Führung  angeboten:

Samstag, 29.11. und Samstag 13.12.2014 jeweils 16.30 Uhr (Mindestteilnehmerzahl erforderlich).

Historische Führung inklusive Museumseintritt € 25,00 pro Person.

Eine Voranmeldung ist erforderlich: Annette Moritz, 040/300 92 30-34, a.moritz@peter-tamm.sen.de

 

 

20. August 2014

ARCHE zu Gast im Maritimen Museum

ARCHEVor drei Monaten war das Maritime Museum bei der ARCHE in Jenfeld, um neben Kinderbüchern und Eintrittskarten für die Kleinen auch einen iMac-Computer für das Jugendhaus zu übergeben. Nun kamen die Kinder der ARCHE zum Gegenbesuch in den Kaispeicher B. Stifter und Museumsgründer Prof. Peter Tamm begrüßte die jungen Gäste und zeigte ihnen, wie man ein Containerschiff steuert. Es gab viele Fragen und glückliche Gesichter. Allen Beteiligten hat es riesigen Spaß gemacht. Täglich kommen rund 40 – 60 Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren in die private und allein durch Spenden finanzierte Jugendeinrichtung ARCHE. Mehr Infos unter http://www.freundeskreis-arche-hh.de.

 

14. August 2014

100 Jahre Panamakanal

Präsentation im Maritimen Museum

Vor hundert Jahren wurde der Panamakanal eingeweiht, damals das “Achte Weltwunder” genannt. Eine kleine Präsentation in der Fleet Lounge des Museums (Foyer)  zeigt in zwei Dioramen die bestehende und die in Konstruktion befindliche Gatun-Schleuse auf der Atlantik-Seite des Kanals. Die Modelle veranschaulichen in beeindruckender Weise den Größensprung in der Tonnage der Schiffe, die nach Fertigstellung der Erweiterung den Kanal passieren können. Unter verschiedenen Exponaten wird auch ein kleines Modell des Dampfers ANCON zu sehen sein, der am 15. August 1914 den Kanal mit seiner Durchfahrt offiziell eröffnete. Eine Groß-Grafik vermittelt alle relevanten Details zu den Schleusen.Panamakanal